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Wildfleischgewinnung durch den Jäger

| Jagd | 25. September 2013

‚Kundige Personen‘ wissen es bereits – wenn sie als Jäger privat Wildfleisch in kleiner Menge (Strecke eines Jagdtages) zur lokalen Abgabe (im Umkreis von 100 km) an den Endverbraucher und ihn direkt beliefernde Gewerbebetriebe (Gastronomie, Metzger, Wildeinzelhandel, Feinkost- und Lebensmitteleinzelhandel, Markthändler etc.) gewinnen, gelten – neben den nationalen Bestimmungen der ‚Tier-LMHV‘ – die Verordnungen [EG] 178/2002 und 852/2004. Dementsprechend müssen sie sich bei der ‚zuständigen Behörde‘ (Amt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz – dem ‚Amtsveterinär‘) formlos registrieren lassen.

Daneben legen die Anhänge der VO [EG] 852/2004 die räumlichen Voraussetzungen für diese Tätigkeit fest. Aber bei weitem nicht mehr so ’streng‘ wie es, ob gewerblich oder privat, in den Anlagen der früheren nationalen Fleischhygieneverordnung geregelt war. Das ermöglicht uns nun dies auch in Räumen zu tun, die baulichen Standards moderner Haushaltsküchen entsprechen. Nur muss natürlich die Sicherheit des leicht verderblichen Lebensmittels Wildfleisch sicher gegeben bleiben!

Deswegen müssen auch im häuslichen Bereich ‚Flächen von Ausrüstungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, leicht zu reinigen und erforderlichenfalls zu desinfizieren‘ sein, damit Kontaminationen zwischen und während den Arbeitsgängen vermieden werden. Im Zweifelsfalle steht hinsichtlich der Eignung verwendeter Ausrüstung der

‚Lebensmittelunternehmer‘ in der Beweispflicht!

Dazu legt die VO [EG] 1935/2004 fest, dass bei allen Materialien und Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen, nachgewiesen sein muss, dass sie ‚ausreichend inert‘ sind, damit ihre Bestandteile keine Stoffe in gesundheitsgefährdender Menge an das Lebensmittel abgeben können!
Daraus ergibt sich die entscheidende, aber leicht zu beantwortende Frage:

Wie können wir diese Beweislast von vornherein vermeiden? Ganz einfach:
In dem wir uns bei der Wahl unserer ‚Arbeitsgeräte und Ausrüstungen‘ nur auf Materialien einlassen, die über solche Zweifel erhaben sind! Deswegen standen bei der Auswahl aller hier angebotenen Produkte drei Kriterien absolut im Vordergrund:

1. Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände dürfen nur von Herstellern oder Lieferanten kommen, die auf die Unbedenklichkeit ihrer Produkte nach VO [EG] 1935/2004 verweisen können!

2. Desinfektionsmittel für Ausrüstungen, Flächen und Hände müssen für den Lebensmittelbereich vom Hersteller durch die DGHM und DVG (Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie und Deutsche Veterinär Gesellschaft) gelistet worden sein!

3. Muss trotzdem alles preiswert sein – weil wir schließlich nur lebensmittelrechtlich, aber nicht in gewerblicher Hinsicht ‚Unternehmer‘ sind!

Hygienertikel, Messer, Knochensägen usw. gibt es      hier  >
                                            (Von dieser Website stammt auch o.g. Text)

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