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Sichere Waffenaufbewahrung

| Jagd, Wildhaltung | 3. Juni 2016

Jeden Monat neu und stark reduziert.
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Sichere Waffenaufbewahrung hat oberste Priorität!
(Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit oder Aktualität- Infos von Wildhalter)

Die dramatischen Vorfälle in den letzten Jahren haben deutlich gemacht, wie wichtig eine sichere Aufbewahrung von Schusswaffen aller Art ist.

In der Praxis ergeben sich oft zwei Schwachstellen:

die Waffen lagern nicht im Tresor, sondern an anderen Orten innerhalb des Hauses,
die Schlüssel des Tresors sind nicht sicher vor Zugriffen Unbefugter untergebracht.
Hier bieten mechanische Zahlenschlösser oder Elektronikschlösser nauturgemäß Vorteile.

Der Gesetzgeber hat die sichere Aufbewahrung von Waffen in § 36 WaffG geregelt.

Grundsatz:

Besitzer von Waffen oder Munition haben die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen.
Zudem müssen Schusswaffen und Munition getrennt voneinander aufbewahrt werden.

Druckluft- und Federdruckwaffen (mit F-Zeichen) dürfen ohne Waffenbesitzkarte zu Hause aufbewahrt werden.
Mit diesen darf auch zu Hause geschossen werden, wenn die Geschosse das Grundstück nicht verlassen können, wie z.B. in einem Kellerraum.
Die verwendeten Geschosse (Diabolos bzw.Lufgewehrkugeln) sind keine Munition i.S. des WaffG.

Für uns Wildhalter ergaben sich folgende Neuerungen
(Auszug Bundesgbl.):
  • 36 WaffG
Aufbewahrung von Waffen oder Munition

Wer erlaubnispflichtige Schusswaffen, Munition oder verbotene Waffen besitzt oder die Erteilung einer Erlaubnis zum Besitz beantragt hat, hat der zuständigen Behörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen nachzuweisen.
Besitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen haben außerdem der Behörde zur Überprüfung der Pflichten (sichere Aufbewahrung etc.)
Zutritt zu den Räumen zu gestatten, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden.

Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.

Nachtrag:

Die Änderungen des Waffengesetzes durch das „Zweite Gesetzes zur Änderung des Waffengesetzes“ sind am 06.07.2017 in Kraft getreten und enthalten insbesondere zwei wesentliche Verschärfungen bzw. Fallstricke:

I. Aufbewahrung

§ 36 WaffG a. F. und die darin enthaltenen Anforderungen an die Aufbewahrung von Waffen wurde modifiziert. Die Aufbewahrung ist nun in § 1WaffefV n.F. geregelt. Schusswaffen und Munition sind bei einem Neukauf nicht mehr in Schränken der Sicherheitsstufe A oder B nach VDMA aufzubewahren. Die neuen Mindestanforderungen lauten ab sofort Stufe 0 oder 1. § 36 Abs. 4 WaffG n. F. bestimmt jedoch einen Bestandsschutz für die vor der Gesetzesänderung bereits angeschafften Waffenschränke in ihrer jeweils nach alter Gesetzeslage ordnungsgemäßen Sicherheitsstufe. Letztere dürfen noch durch den bisherigen Besitzer und durch solche berechtigten Personen, die mit dem bisherigen Besitzer in häuslicher Gemeinschaft leben, weitergenutzt werden.
Bitte informieren Sie sich bei entspr. Behörde.


Weitere Infos bei:  
    Tresore  und andere passende Themen

Kommentare deaktiviert für Mit Wölfen leben??!!

Mit Wölfen leben??!!

| Jagd | 29. März 2016

Einst wurde der Wolf vom Menschen geschätzt und verehrt. Als geschickter, ausdauernder und erfolgreicher Jäger wurde er bewundert. Mythen rankten sich um ihn, Märchen wurden ihm gewidmet. In Vornamen wie Wolfgang oder Wolfhart spiegelt sich noch heute diese Wertschätzung wieder.

Doch mit der zunehmenden Besiedlung, der Ausweitung der Agrarflächen und der immer extensiver werdenden Weidewirtschaft kam es zum Konflikt. Der Lebensraum für den Wolf wurde kleiner, er riss Schafe und andere Nutztiere und wurde zum Nahrungskonkurrenten des Menschen. Er wurde zum „Isegrim“ – zum gefürchteten und gehassten Feind, der in unserer Welt keinen Platz mehr hatte.

Nicht jeder freut sich über seine Rückkehr

Länderübergreifende Schutzabkommen und ein gewandeltes Verständnis für große Beutegreifer ermöglichten im späten 20. Jahrhundert die sukzessive die Rückkehr des Wolfes in einstige Verbreitungsgebiete. Aus Polen kamen Zuwanderer in den späten 90er Jahren nach Deutschland, mittlerweile haben sich mehrere Rudel in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt angesiedelt. Sichtungen von Einzeltieren nehmen auch in anderen Bundesländern zu.

Wolfsenthusiasten und Wolfgegner streiten über den Umgang mit den grauen Gesellen. Während Naturschützer zuweilen die Grenze zur Verharmlosung überschreiten, den Wolf idealisieren und zum Retter der Wildnis stilisieren, würden einige Bauern und Jäger die Debatte am liebsten mit der Waffe beenden.

Können Mensch und Wolf zusammenleben und was erwartet uns, wenn der Wolf tatsächlich heimisch wird?

Die Frage geht uns alle an.         Info aus www.br.de

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aus Youtube.de
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Sie den Film ansehen. Siehe Datenschutzerklärung.




Wildtiere im Jagdgesetz

| Jagd | 19. Juli 2015

Damwild 5.Kopf ( Guylai)

Alle Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen sind in § 2 des Bundes­jagd­gesetzes aufgeführt. Es wird unterschieden in Haarwild und Federwild. Diese Tiere stehen unter dem besonders strengen Schutz des Jagdrechts. Die Jagd selbst darf auf viele dieser Tiere ganzjährig nicht ausgeübt werden. Die Länder können weitere Tierarten bestimmen, die dem Jagdrecht unterliegen.

 

Kosmos Wildtierkunde: Biologie, Merkmale, Bejagung
*
Grundwissen Jägerprüfung: Der Standardweg zum Jagdschein

Beispielhafte Aufzählung (nicht vollständig!!):

Auszug aus dem Bundesjagdgesetz

§ 2 Tierarten

(1) Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, sind:

 

1. Haarwild: 2. Federwild:
  • Wisent (Bison bonasus L.)
  • Elchwild (Alces alces L.)
  • Rotwild (Cervus elaphus L.)
  • Damwild (Dama dama L.)
  • Sikawild (Cervus nippon TEMMINCK)
  • Rehwild (Capreolus capreolus L.)
  • Gamswild (Rupicapra rupicapra L.)
  • Steinwild (Capra ibex L.)
  • Muffelwild (Ovis ammon musimon PALLAS)
  • Schwarzwild (Sus scrofa L.)
  • Feldhase (Lepus europaeus PALLAS)
  • Schneehase (Lepus timidus L.),
  • Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus L.)
  • Murmeltier (Marmota marmota L.)
  • Wildkatze (Felis silvestris SCHREBER)
  • Luchs (Lynx lynx L.)
  • Fuchs (Vulpes vulpes L.)
  • Steinmarder (Martes foina ERXLEBEN)
  • Baummarder (Martes martes L.)
  • Iltis (Mustela putorius L.)
  • Hermelin (Mustela erminea L.)
  • Mauswiesel (Mustela nivalis L.)
  • Dachs (Meles meles L.)
  • Fischotter (Lutra lutra L.)
  • Seehund (Phoca vitulina L.)
  • Rebhuhn (Perdix perdix L.)
  • Fasan (Phasianus colchicus L.)
  • Wachtel (Coturnix coturnix L.)
  • Auerwild (Tetrao urogallus L.)
  • Birkwild (Lyrurus tetrix L.)
  • Rackelwild (Lyrus tetrix x Tetrao urogallus)
  • Haselwild (Tetrastes bonasia L.)
  • Alpenschneehuhn (Lagopus mutus MONTIN)
  • Wildtruthahn (Meleagris gallopavo L.)
  • Wildtauben (Columbidae)
  • Höckerschwan (Cygnus olor GMEL.)
  • Wildgänse (Gattungen Anser BRISSON und Branta SCOPOLI),
  • Wildenten (Anatinae),
  • Säger (Gattung Mergus L.)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola L.)
  • Bläßhuhn (Fulica atra L.)
  • Möwen (Laridae)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus L.)
  • Großtrappe (Otis tarda L.)
  • Graureiher (Ardea cinerea L.)
  • Greife (Accipitridae)
  • Falken (Falconidae)
  • Kolkrabe (Corvus corax L.).

Hier gelangen Sie zum Tiersteckbrief vom Bayerischen Jagdverband e.V. –  < hier >

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Rehkeule zerlegen

| Jagd | 22. Mai 2015

 

 

 

Der Fachmann Joahnn Lafer zeigt wie eine Rehkeule ausgelöst wird:

Youtube:

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Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln – für den Jäger

| Jagd | 25. September 2013

ab dem 01.07.2012 gilt eine neue Durchführungsverordnung der EU zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln ……

Damit soll sichergestellt werden, dass die Herkunft eines Lebensmittels generell bis zum Erzeuger zurück nachvollziehbar ist.
Davon sind Jäger dann betroffen, wenn sie Wild an Lebensmittelunternehmer (z. B. Metzger, Gastwirte und Wildhändler) abgeben.
Bei der Abgabe direkt an den Endverbraucher gilt das nicht.

Der Bayerische Jagdverband hat ein Formblatt entwickelt und gibt weitere   INFOS

 

direkt zum Formblatt

Wildfleischgewinnung durch den Jäger

| Jagd | 25. September 2013

‚Kundige Personen‘ wissen es bereits – wenn sie als Jäger privat Wildfleisch in kleiner Menge (Strecke eines Jagdtages) zur lokalen Abgabe (im Umkreis von 100 km) an den Endverbraucher und ihn direkt beliefernde Gewerbebetriebe (Gastronomie, Metzger, Wildeinzelhandel, Feinkost- und Lebensmitteleinzelhandel, Markthändler etc.) gewinnen, gelten – neben den nationalen Bestimmungen der ‚Tier-LMHV‘ – die Verordnungen [EG] 178/2002 und 852/2004. Dementsprechend müssen sie sich bei der ‚zuständigen Behörde‘ (Amt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz – dem ‚Amtsveterinär‘) formlos registrieren lassen.

Daneben legen die Anhänge der VO [EG] 852/2004 die räumlichen Voraussetzungen für diese Tätigkeit fest. Aber bei weitem nicht mehr so ’streng‘ wie es, ob gewerblich oder privat, in den Anlagen der früheren nationalen Fleischhygieneverordnung geregelt war. Das ermöglicht uns nun dies auch in Räumen zu tun, die baulichen Standards moderner Haushaltsküchen entsprechen. Nur muss natürlich die Sicherheit des leicht verderblichen Lebensmittels Wildfleisch sicher gegeben bleiben!

Deswegen müssen auch im häuslichen Bereich ‚Flächen von Ausrüstungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, leicht zu reinigen und erforderlichenfalls zu desinfizieren‘ sein, damit Kontaminationen zwischen und während den Arbeitsgängen vermieden werden. Im Zweifelsfalle steht hinsichtlich der Eignung verwendeter Ausrüstung der

‚Lebensmittelunternehmer‘ in der Beweispflicht!

Dazu legt die VO [EG] 1935/2004 fest, dass bei allen Materialien und Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen, nachgewiesen sein muss, dass sie ‚ausreichend inert‘ sind, damit ihre Bestandteile keine Stoffe in gesundheitsgefährdender Menge an das Lebensmittel abgeben können!
Daraus ergibt sich die entscheidende, aber leicht zu beantwortende Frage:

Wie können wir diese Beweislast von vornherein vermeiden? Ganz einfach:
In dem wir uns bei der Wahl unserer ‚Arbeitsgeräte und Ausrüstungen‘ nur auf Materialien einlassen, die über solche Zweifel erhaben sind! Deswegen standen bei der Auswahl aller hier angebotenen Produkte drei Kriterien absolut im Vordergrund:

1. Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände dürfen nur von Herstellern oder Lieferanten kommen, die auf die Unbedenklichkeit ihrer Produkte nach VO [EG] 1935/2004 verweisen können!

2. Desinfektionsmittel für Ausrüstungen, Flächen und Hände müssen für den Lebensmittelbereich vom Hersteller durch die DGHM und DVG (Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie und Deutsche Veterinär Gesellschaft) gelistet worden sein!

3. Muss trotzdem alles preiswert sein – weil wir schließlich nur lebensmittelrechtlich, aber nicht in gewerblicher Hinsicht ‚Unternehmer‘ sind!

Hygienertikel, Messer, Knochensägen usw. gibt es      hier  >
                                            (Von dieser Website stammt auch o.g. Text)

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